Willkommen!
who is who, über mich
Pressestimmen



Heinrich Riesen
Nipas Traum
Helmut Soeder
Fast Food -McDonalds
Soja
Landwirtschaft/Dritte Welt

Ökologie
Entwicklungspolitik
Diamanten
Medizin
China
sonstige Themen



Vorträge und Veranstaltungen

RETAP-Verlag
Pressefoto und Bildarchiv

FAX/Telefon/Post
Faxformular

Adresse/Telefon/email/FAX
Gästebuch

Links

In Partnerschaft mit Amazon.de

 

 

 

 

Vorträge und Veranstaltungen

Veranstaltungsvorschläge
Medien

Veranstaltungsvorschläge und Medien zum Thema Rassismus

„Es ist empörend anzusehen, wie die Massen von Afghanen, Äthiopiern, Indern,... mehr oder weniger bekleidet, sich aufführen, die Ruhe stören...“

„Jage die Kanacken fort, denn das ist Ungeziefer wie die Heuschrecken, sie fressen alles kahl und hauen dann erst ab.“

„Wie in anderen Ländern soll man den Weibern die Gebärmutter rausnehmen, oder die Männer kastrieren, denn die sind wie Wanzen und Ratten und vermehren sich ebenso.“

(Auszüge aus 20 Jahre alten Briefen an das Innenministerium)

Vorurteile sind eine wesentliche Quelle für Rassismus. Und Rassismus bildet den geistigen Nährboden für Rechtsradikalismus. Will Bildungsarbeit also die viel beschworene Ursachenbekämpfung des Rechtsradikalismus ernsthaft betreiben, muß sie sich zwingend mit der Aufarbeitung von Vorurteilen beschäftigen.

Für diese längst überfällige Auseinandersetzung mit dem Thema „Vorurteile gegenüber Menschen und Problemen in der Dritten Welt“ habe ich bereits 1987 eine „Arbeitshilfe für die politische Bildung“ im Rahmen eines Projektes der Bundeszentrale für politische Bildung erarbeitet, die leider nichts an Aktualität verloren hat.

Das Gegenteil ist der Fall, wie die Eskalation der fremdenfeindlichen Anschläge auf erschreckende Weise zeigt.Vorurteile sind so alt wie die Menschheit selbst. Ihre wesentliche Funktion ist es, das „Wir“ vom „Anderen“ abzugrenzen. Dies kann zum Konsens, aber auch zur Aggression führen. Die kulturelle Verschiedenartigkeit ist die „grundlegende Überlebensgarantie für die Gattung Mensch“, so die Verhaltensforscher.

Es geht also nicht um die Angleichung, um den Abbau von kulturellen Unterschieden, sondern vielmehr um die Erhaltung und Tolerierung kultureller Eigenständigkeit. Als Entwicklungshelfer in Brasilien und auf meinen zahlreichen Recherchenreisen in Afrika, Asien und Lateinamerika habe ich eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen kennen und schätzen gelernt.

Mein Engagement in der Entwicklungspolitik gibt mir auch hier in Deutschland täglich die Gelegenheit, mich mit dem Thema Vorurteile auseinanderzusetzen.

Leider fehlt es häufig in der Diskussion an einer differenzierten Auseinandersetzung mit „unseren“ Vorurteilen, aber auch den Vorurteilen ausländischer Mitbürger. Daher biete ich Vorträge und Lesungen an, in denen ich anhand meiner Materialien die Entstehung von und den Umgang mit Vorurteilen erläutere, um so zum Abbau rassistischer Vorurteile beizutragen.

 

Veranstaltungsvorschläge

  • Vortrag oder Seminar: „Vorurteile gegenüber Menschen und Problemen in der Dritten Welt“
    Anhand der gleichnamigen Arbeitshilfe für die politische Bildung werden im ersten Schritt Merkmale und Ursachen der Vorurteilsbildung aufgezeigt (Informationsmangel, Vereinfachung, Gruppenverhalten.....). Anschließend werden Faktoren der Verstärkung bestehender Vorurteile untersucht (Muttersprache, Massenmedien, Ferntourismus....). Im dritten Schritt wird mit Filmen und Textbeispielen das Erkennen von Vorurteilen gefördert.
  • Lesung „Fremd unter Fremden - Deutschland aus Sicht der ‚Dritten Welt‘“
    Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die hier studieren, arbeiten oder zu Besuch sind, halten ihren Gastgebern einen Spiegel vor, schreiben über das, was sie beeindruckt, was sie nicht verstehen, oder was sie schockiert. Derartige Schilderungen rufen Betroffenheit hervor, denn so erfährt der Leser etwas über Wertvorstellungen fremder Menschen. Durch das Wissen über die Vorurteile der „Anderen“ entwickelt sich die Fähigkeit eigene Vorurteile als solche zu erkennen.
  • Dia-Vortrag oder Lesung „Impressionen aus dem dritten Leben - Der jüdische Maler David Messer“
    Im Hitler-Deutschland ist David Messers Familie ausgerottet worden. Im zweiten Leben half er beim Aufbau Israels. Im dritten Leben versuchte er als Maler in Paris Ruhe zu finden. Mit der Darstellung des Lebens dieses in vielen Ländern der Welt hochgeschätzten Malers will das Buch einen Beitrag zur Annäherung leisten. Es möchte den Blick öffnen für die Malerei und damit die Geschichte des Mannes, der uns Deutschen viel mitzuteilen hat.

Medien

  • Siegfried Pater: VORURTEILE GEGENÜBER MENSCHEN UND PROBLEMEN IN DER DRITTEN WELT, aus: Arbeitshilfen für die politische Bildung, Heft 2, Hg.: Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1987, 20 S. DIN-A4, ISBN. 3-89331-016-9. (vergriffen)
  • Siegfried Pater / Gabriele von Richthofen-Jellmann: FREMD UNTER FREMDEN - DEUTSCHLAND AUS DER SICHT DER DRITTEN WELT, EDITION SIEGFRIED PATER, Bonn 1996, broschiert (21 x 19), 69 S., € 12,90, ISBN: 3-931988-00-7.
  • Siegfried Pater: IMPRESSIONEN AUS DEM DRITTEN LEBEN - DER MALER DAVID MESSER, HORLEMANN-VERLAG, Honnef, 1992, 96 S., kartoniert mit farbigem Überzug und zahlreichen Fotos (23 x 21,5), ISBN: 3-927905-60-7.
  • José Lutzenberger: DAS VERMÄCHTNIS - WIR KÖNNEN DIE NATUR NICHT VERBESSERN, Retap Verlag, Bonn 2003, 150 Seiten, € 12,90, ISBN 3-931988-10-4.

 

Alle Materialien sind gegen Rechnung portofrei hier zu beziehen; ab 10 Exemplaren (Klassensatz) beide Bücher jeweils zum Stückpreis von 5,00€ zuzüglich Porto. Für Informationen über Lesungen, (Dia-)Vorträge und Seminarveranstaltungen wenden Sie sich bitte an das oben genannte Büro.


 


mailto webmaster