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Landwirtschaft/Dritte Welt
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Bücher
Siegfried
Pater: "DER BISCHOF DER
GEKNECHTETEN - DOM JOSÉ RODRIGUES",
LAMUV, Göttingen 1992, 192 S., 9,90€, ISBN: 3-88977-277-3.
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"Dom
José Rodrigues ist Bischof der Diözese Juazeiro im Nordosten
Brasiliens. Dort soll eine Kette gigantischer Stauseen
bis zum Jahr 2010 die Heimat von Fischern und Kleinbauern
überschwemmt haben. Auf einer Fläche so groß wie Frankreich
Portugal zusammen sollen dann Spargel, Tomaten usw. für
den europäischen Markt angebaut werden. Über den Widerstand
der Einheimischen und deren Sprecher, Bischof José Rodrigues,
berichtet der deutsche Journalist (und gelegentlicher
´ran-Autor) Siegfried Pater in einem spannenden Buch."
(´ran-Magazin / DGB)
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Portugiesische
Fassung: Siegfried Pater: "O
BISPO DOS EXCLUIDOS: DOM JOSÉ RODRIGUES",
EDITORIA FONTE VIVA, Brasilien 1996, 202 S., 9,90€
Siegfried
Pater, E.Schmidt-Kallert: "ZUM
BEISPIEL STAUDÄMME",
LAMUV, Göttingen 1989, 128 S., 5,00€, ISBN: 3-88977-202-1.
"Die
Großprojekte setzen auf hochtechnisierte Landwirtschaft
und rasch steigende Energieverbrauch. Die Autoren
sind der Meinung, daß die Alternative nur im sparsamen
Umgang mit Energie und allen natürlichen Ressourcen
zu suchen ist,......" (E+Z)
Thomas
Hax, Siegfried Pater: "EXPLIZIT-UNTERRICHTSMATERIALIEN:
HUNGERN FÜR DEN WELTMARKT",
HORLEMANN Verlag, Honnef 1992, 52 S., DIN A4, 4,50€,
ISBN: 3-927905-50-X.
"Didaktisches
Material zum Thema Neues Kalifornien in Brasilien"
(Volksmund-Rundbrief)
"CHICO VELHO - DER GROSSE
FLUSS DER KLEINEN LEUTE"
von Siegfried Pater und Franziska Strobusch,
1991, 30 Min.., 16mm-Film, VHS-Video
"Der
Film von Siegfried Pater zeigt die Hintergründe
auf. Durch den Bau von Staudämmen werden Kleinbauern
und Viehzüchter von dem Land vertrieben und müssen
ihr Leben in den Slums der Großstädte fristen.
Als schlecht bezahlte und unterernährte Landarbeiter
schuften die ehemaligen Bauern für die Großkonzerne.
So decken die Armen den Reichen den Tisch, indem
sie etwas Spargel anbauen, der bisher unbekannt
war." (Katholische Nachrichten-Agentur / KNA)

Themenvorschläge
-
Ganzjährig
brasilianischen Spargel für Europa
-
Bischof
José Rodrigues - Hoffnung für Millionen Brasilianer
-
Konzertlesung
"Wasser ist Leben"

Pressestimmen
Brasilianer
wehren sich gegen riesige Plantagen für den Export
"Spargel
für Deutschland, Wein für Frankreich und Tomaten für
Italien - das sind die Exportprodukte, die im brasilianischen
Nova Kalifornia gedeihen. Gegen das gigantische Bewässerungsprojekt
setzten sich allerdings die Menschen auch zur Wehr.
Großplantagen und Widerstand dagegen machte sich der
Bonner Journalist Siegfried Pater zum Thema. 110 Interessierte
ließen sich im Ottmaringer Ökumenischen Zentrum darüber
informieren. ‚Chico Velho' - ‚alter Kamerad' - nennen
die Bewohner Nordost-Brasiliens liebevoll den Rio Sao
Francisco, Brasiliens zweitgrößter Fluß. Seine Stauung
auf ganzer Länge ist nur der erste Schritt eines riesigen
Unternehmens, das aus einer Fläche so groß wie Frankreich
und Portugal ein Obst- und Gemüseanbaugebiet nach der
Art Kaliforniens machen soll. Das geht nur auf Kosten
der Menschen und Natur dort; Gewinn machen vor allem
Konzerne der Industrieländer" .(Friedberger Allgemeine)
Brauchen
wir frischen Spargel aus Brasilien?
"Wir
sollten keinen Spargel mehr aus Brasilien kaufen." Siegfried
Pater machte am Dienstagabend im evangelischen Jugendheim
Westring keinen Hehl daraus, daß er einen Boykott für
die beste Möglichkeit hält, den Menschen im Nordosten
des größten südamerikanischen Staates zu helfen. Der
gebürtige Viersener Publizist und Filmemacher, der sich
selbst "Öffentlichkeitsarbeiter" für die Entwicklungsländer
nennt, sprach vor dem neuen ökumenischen Eine-Welt-Kreis
über das heftig umstrittene landwirtschaftliche Großprojekt
"Neues Kalifornien" - und dessen Auswirkungen auf die
dortige Landbevölkerung sowie Gemüseanbauer und Verbraucher
in Europa. Mit Hilfe der Weltbank und der deutschen
Kreditanstalt für Wiederaufbau soll auf einem Gebiet
von der Größe Frankreichs und Portugals bis zum Jahre
2010 eine gigantische Anbaufläche für Gemüse und Obst
entstehen. Die ersten Produkte, darunter auch frischer
Spargel, sind bereits seit längerem auf dem Weltmarkt
und kommen per Flugzeug auch nach Deutschland. Die brasilianischen
Kleinbauern, die dort seit Generationen zumeist von
der Viehzucht lebten, seien zum Teil gegen ihren Widerstand
in die Slums der Großstädte vertrieben worden, berichtete
Pater, der zuvor seinen bereits vom WDR gesendeten Film
über das Projekt gezeigt hatte. Mehr als 70.000 Menschen,
so die Schätzungen des Brasilienexperten, mußten ihre
Heimat vor Jahren wegen eines großen Staudamm-Projektes
(Rheinische Post)

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